Modellieren - Plastiken - additives Arbeiten


Modellieren ist eine künstlerische Technik und bedeutet, eine Form, ein Objekt, eine Plastik aus einem zunächst weichen Material zu formen – direkt mit den Händen oder unter Einsatz von Modellierwerkzeugen. Zu den traditionellen Modelliermassen gehören Ton oder Lehm, Wachs und Plastilin (Knete). Aber auch mit zahlreichen anderen Materialien lässt sich modellieren, je nach Konsistenz z.B. GipsBeton (Knetbeton), Papp- oder Papiermaché, Sand, Salzteig, SilikonLatex und vielen anderen mehr.

Im Prinzip modellieren Sie immer dann, wenn Sie eine Form gestalten, indem Sie ein Material antragen oder hinzufügen – man spricht deshalb auch von additiven (= hinzufügenden) Verfahren. Das Ergebnis ist eine Plastik, auch wenn oft der Begriff Skulptur als Oberbegriff genutzt wird. Im Gegensatz dazu stehen die subtraktiven Verfahren, d.h. Sie gehen von einem relativ festen Material aus, von dem Sie etwas abtragen oder wegnehmen – wie z.B. in der Holz- oder Steinbildhauerei, aber auch wenn Sie z.B. eine Form aus einem Gips- oder Wachsblock herausschnitzen (wobei sich Wachs, anders als Stein oder Holz, natürlich auch wieder antragen lässt). Die Ergebnisse dieser Prozesse sind Skulpturen im engeren Sinne.

Mit vielen der bereits genannten Materialien lässt sich auch in anderen Techniken arbeiten, die nichts mehr mit dem Modellieren zu tun haben: mit Wachs, Gips, Beton, Papp- oder Papiermaché, Silikon, Latex und selbst Ton in Form von Tonschlicker können Sie z. B. auch Formen, Modelle und Objekte gießen.

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